Freitag, 26. Mai 2017

Schwesterherz von Kristina Ohlsson


Hej.

Ich merke doch, dass hier noch immer viel los ist. Schaut doch auf meinem neuen Blog vorbei:

https://novemberkynd.wordpress.com

Da geht es in neuem Design und mit neuer URL wie gewohnt weiter. Themen wie Fitness (wird jetzt wieder stärker behandelt), Nähen und natürlich Bücher werden dort ausführlich vorgestellt :) Über Besuche und bleibende Leser, wie auch hier, würde ich mich freuen.

So, nun aber schnell zur Rezension zu diesem wundervollen Buch.

Ich habe gerade einen tollen Krimi von Kristina Ohlsson beendet und am 13.06.2017 erscheint schon der zweite Teil 'Bruderlüge'. Ein neuer schwedischer Ermittler, in einer Miniserie mit 2 Bänden. Und nach diesem grandiosen ersten Teil, brauche ich unbedingt auch den Zweiten!! Ich muss doch wissen, wie es weitergeht! 'Schwesterherz' hat sich als unglaublich gutes Buch entpuppt und mich mit so einem spannenden Ende zurückgelassen. Das geht doch nicht :D Wer Lust auf ein Interview mit Kristina Ohlsson hat, kann HIER einmal vorbeischauen und wer beide oder ein Buch besitzt, kann auch bei Lovelybooks an der Tandem-Leserunde teilnehmen.
Am Tag, an dem diese Geschichte ihren Anfang nimmt, regnet es. Ein verzweifelter Mann stürmt ins Büro von Martin Benner und bittet den Anwalt, einen Fall zu übernehmen. Den seiner Schwester, einer fünffachen Serienmörderin, bekannt als Sara Texas. Allerdings gibt es einen Haken: Seine Schwester ist längst tot. Und niemand weiß, warum ihr kleiner Sohn seitdem verschwunden ist. Nur wenn dieser aussichtslose Fall erneut aufgerollt wird, kann das Kind gerettet werden. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an ...
Das Buch beginnt damit, dass Protagonist Martin Benner mit einem Journalisten ein eher ungewöhnliches Interview führt. Seine Geschichte solle erzählt werden und zwar wahrheitsgemäß, weil sie so klischeebehaftet sei. Und da gebe ich ihm recht, dass ist diese Geschichte wirklich. Anfangs hat sich mir dieses Interview überhaupt nicht erschlossen. Zum Ende hin verstand ich es dann.
Ohlsson hat mit Martin Brenner mal einen ganz anderen Protagonisten geschaffen: Kühl, verwegen und - sagen wir - egoistisch und untreu. Auf der anderen Seite aber auch aufopfernd und versteckt liebevoll. Martin durchlebt im Laufe der Geschichte eine unglaubliche Wandlung, das hat mir sehr gefallen, da diese Entwicklung spürbar war. Trotz seiner etwas eigenen Art, gefiel mir Benner. Es war mal etwas anderes und erfrischend. Auch Lucy gefiel mir. Sie war kein Dummerchen und keine Marionette, sie hatte ihren eigenen Kopf. Sie wirkte nicht wie ein Lahmer Sidekick, sondern fügte sich super in die Geschichte ein. Alle Nebencharaktere machten für mich Sinn und keiner reizte seinen Auftritt aus oder wirkte überflüssig. Gerade die amerikanischen Sheriffs wirkte - wie im TV - arrogant und bedrohlich.
Die Story fand ich klasse. Sehr verwirrend, aber durchdacht. Es machte richtig Spaß mitzufiebern und eigene Schlüsse zu ziehen. Zu Beginn war es so verworren, aber mit jedem Puzzleteil kamen neue Erkenntnisse dazu und machten die Geschichte eher spannender und warfen neue Fragen auf, als das sie welche lösten. Grandios! Stück für Stück kam man jedoch der Auflösung immer näher, ohne dass es übertrieben oder gar unrealistisch wirkte. 
Mir gefiel ebenfalls der Mix aus europäisch-bekanntem und dem amerikanisch-unbekanntem Terrain. Die Korruptionen innerhalb mächtiger Organisationen und Menschen wie Boris! Das war übrigens mein Lieblingscharakter, herrlich. Die Stimmung war angespannt und rasant. Zwischendurch musste ich mal schmunzeln, da Martin gern mal einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte, wenn er sauer war. Die Geschichte war nicht nur düster und hoffnungslos, sondern auch mal witzig - oft wohl eher aus Verzweiflung. 
Für mich ein solides Buch, mit viel Spannung. logischen Ereignissen und darauf basierenden Ermittlungen. Leichter, flotter Schreibstil mit einem Hand zur unfreiwilligen Komik des Protagonisten und einer Menge Flüchen - aber das mag ich, ich fluche selbst sehr viel. Dieses Buch ist eins, das mir seit Langem wieder vollkommen gefallen hat, den Leser nur mit einem unverschämten Ende zurücklässt. Ein unverschämter Abbruch der Story, so ist man gezwungen den zweiten Teil zu lesen. Ich glaube niemand könnte mit diesem Ende leben :D 
1000%ige Leseempfehlung!! Ich fand es grandios.

Donnerstag, 30. März 2017

Flora Flitzebesen. Das Geheimnis im Hexenwald von Eleni Livanios

Dieses Buch aus dem Coppenrath Verlag (hier bestellbar) steht schon so lange gelesen im Regal. Manchmal - gerade im Stress - fehlen mit für eine direkte Rezension die passenden Worte und irgendwann liegt der Entwurf irgendwo rum und geht unter. Durch den Wechsel von Blogspot zu Wordpress haben sich dann einige Projekte irgendwie gänzlich vom Stapel verabschiedet. Aber eigentlich sollten sie das gar nicht, so auch Flora Flitzebesen, von Blogg dein Buch, nicht.

Als das Buch bei mir einzog war ich total begeistert vom Cover. Es war sehr schön gestaltet und es glitzert :) ihr wisst, ich bin kein Fan von Glitzer und so Mädchenkram, aber das fand ich für die Zielgruppe sehr angemessen. Somit gehe ich davon aus, dass eher wenige Jungs dieses Buch lesen werden. Als ich vor ein paar Wochen durch die Buchhandlung ging fiel mir direkt einer, der mittlerweile vier, Bände auf. Und weshalb? Wegen des Glitzers.

Flora ist 8 Jahre alt und darf zum ersten Mal am Besenwettflug teilnehmen. Während des Wettbewerbs tritt der Hexer Turdus Merula unglücklich und negativ in Erscheinung, er leitet das Tierhaus für magische Tiere. Flora kommt zu Ohren, dass er die Tiere dort schlecht behandelt und beschließt mit ihren Freunden, das Ganze zu überprüfen. Ihre Ahnung bestätigt sich und es muss schnell eine Lösung gefunden werden. Alles in allem eine sehr niedliche und toll gestaltete Geschichte. Die Illustrationen fand ich besonders schön - sie hatten das gewisse Etwas.
Schwierig fand ich die Namen. Natürlich muss eine Hexe einen coolen Namen haben, aber irgendwann wurde es abern und unübersichtlich. Es hätten gerne ein paar geläufigere Namen oder einfachere Konstellationen sein können. Schade fand ich auch, dass kaum männliche Charaktere auftauchten. Das ist dann (und dank des Glitzers) ziemlich Zielgruppen einengend.

Besonders toll fand ich, dass die Kinder in dem Buch eben Kinder waren und wie diese handelten. Das Buch sprach eine Menge Themen kindgerecht an: Verhalten gegenüber Tieren, Verhalten gegenüber Erwachsenen und das Einhalten von gesellschaftlichen Regeln und Normen. Dies wurde gut und kindgerecht thematisiert.

Ich finde es sehr schade, dass die Reihe nir auf Mädchen abzielt, denn auch Jungen haben durchaus Interesse an Hexen/Hexer. Da ich die Umsetzung der Geschichte und den Themen sehr gut fand, finde ich den Ausschluss der männlichen Leser nicht optimal. Für Mädchen mit Interesse an Hexen jedoch sehr empfehlenswert.

Sonntag, 4. Dezember 2016

Advents-Gewinnspiel :)






























Hej.


Ich habe mich entschlossen, endlich mal wieder etwas zu verlosen.
Schaut schnell auf dem neuen Blog vorbei und nutzt eure Chance:

https://novemberkynd.wordpress.com/2016/12/04/advents-gewinnspiel/