[Rezension] Der Todeszauberer von Vincent Kliesch


Huhu ihr Lieben,

heute habe ich Geburtstag und zur Feier des Tages, darf ich morgen in der Frühschicht bei uns im Lager arbeiten :D Tolles Geburtstagsgeschenk oder? Wer würde sich nicht freuen.



Ein Gutes hat es, ich komme zum Lesen. Und ich schaffe echt viel.
Heute habe ich 'Der Todeszauberer' von Viencent Kliesch beendet und möchte es euch nun vorstellen.
Das Buch habe ich bei einer Verlosung aus LovelyBooks.de gewonnen - mit signiertem Lesezeichen :)

Der Todeszauberer                                                                   .

Viencent Kliesch
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Verlag: Blanvalet
352 Seiten
8,99 € - Broschur

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Kurzbeschreibung                                                                   .

Eine verstümmelte Frauenleiche wird ans Havelufer geschwemmt, und Hauptkommissar Julius Kern steht vor einer neuen Herausforderung: Siebzehn Frauen hat der so genannte Schläfenmörder bereits getötet, und die Opfer haben nur eines gemeinsam – eine Schlagwunde an der rechten Schläfe. Inmitten der schwierigen Ermittlungen erhält Kern einen anonymen Brief von einem alten Bekannten: Tassilo Michaelis, freigesprochener Massenmörder und Kerns Erzfeind, scheint Informationen zu besitzen, die Kern auf die Fährte des Schläfenmörders führen könnten. Doch er verlangt dafür einen hohen Preis...

Rezension                                                                                .

Unter dem Titel konnte ich mir vieles vorstellen, immerhin kennt man genug Filme und andere Bücher, die einem eventuelle Vorlagen geben könnten. Und ich habe mir so meine Gedanken gemacht, was ich von dem Buch erwarte und kam auf kein endgültiges Erlebnis.
Also habe ich mir das Buch geschnappt und einfach angefangen zu lesen. Und mit jeder Seite wurde mir bewusst, dass ich nicht im geringsten wusste, was vor sich geht.
Also las ich gebannt jede weitere Seite, um mehr zu erfahren, mehr zu ermitteln und am Ende alles aufzudecken.
Es war ein Vergnügen dieses Buch zu lesen und ich muss zugeben, dass ich es kaum erwarten kann, ein weiteres Buch von Viencent Kliesch zu lesen.

Idee/Umsetzung
Wie schon gesagt hatte ich viele Theorie zu diesem Buch, aber keine konkrete Idee, die ich festgenagelt hätte. Umso überraschter oder besser begeisterter war ich, als ich immer tiefer in die Geschichte glitt. Ich weiß nicht warum, aber in Büchern bin ich ein 'Fan' von Massenmördern. Vor allen, wenn sie Jahre lang unentdeckt morden - ich finde, dass macht sie unglaublich angsteinflössend.
Kliesch hat es geschafft, seine Idee eines Massenmörders gemeinsam mit einem alten 'Bekannten' aus dem vorhergegangenen Buch zu kombinieren und eine unglaublich gute Story kreiert. Schade, dass ich den ersten Roman von Viencent Kliesch noch nicht gelesen habe, aber das wird nun nachgeholt :)

Schreibstil/Sprache
Der Schreibstil ist einfach und gut verständlich - was mir besonders gefällt ist, dass sich die Charaktere oftmals sehr gewählt ausdrücken. Ich finde nur weil es ein Thriller mit Guten und Bösen ist, müssen nicht immer Kraftausdrücke fallen. 


"Dann, ohne jede Hektik , schob er ihr das Stück Stoff mit den klebrigen Suppenresten daran in den Mund, so lange, bis es vollkommen darin verschwunden war."
(Seite 209)


Charaktere
Da ich leider das erste Buch von Viencent Kliesch nicht gelesen habe, sind mir die Personen alle neu. Julius Kern ist ein unglaublich sympathischer Mann und irgendwie, den Grund kann ich leider nicht benennen, anders als alle bisherigen Protagonisten im Krimi/Thriller Bereich.
Vielleicht liegt es daran, dass er etwas jünger ist und eine Familie mit einem noch jüngeren Kind hat, aber das kann ich so direkt nicht sagen. Mich würde sehr die Beziehung zu Tassilo Michaelis interessieren ... die scheint sehr 'besonders' zu sein (ich sehe schon, das erste Buch muss her :D).
Auch der Zauberer Rufus ist wunderbar ausgearbeitet. Durch viele Rückblenden, wird man Zeuge seiner Erlebnisse und seines Wandels. Das Buch ist eine tolle Mischung aus Familie und Wahnsinn :)

Atmosphäre/Umgebung
Die verschiedenen Orte, die man während der Geschichte bereist, hinter lassen alle einen Eindruck. Das Varieté von Madam das 'Mes Amis' wirkt zwar etwas alt, aber wenn die Künstler auf der Bühne standen, das glänzte es. Es lebte von der Kunst und der Magie, das hat man gespürt.
Genau das Gegenteil sind die Szenen in denen die Frauen kurz vor ihrem Ende stehen. Alles wirkt düster und bedrohlich.
Egal wo man sich im Buch auch befindet, es lässt den Leser dabei sein. Und so was mag ich.

Cover
Das Cover finde ich sehr gut. Es macht einen neugierig. Jedoch frage ich mich, was es mit den Insekten auf sich hat :D Die Nägel hätten mir persönlich auf dem Cover vollkommen ausgereicht.

Fazit                                                                                       .

Ein tolles Buch, das einen in eine Welt voller Illusionen und Magie entführt. Ein toller Ermittler, mit interessanten Kollegen und einem starken Gegner. So müssen Bücher sein.
Ob ich das Buch nun in die Kategorie Thriller einordnen würde, weiß ich nicht genau. Spannend war es zwischendurch - aber es ist auch sehr schwer, mich richtig zu fesseln - mit Worten geht das schnell, dafür muss der Schreibstil nur angenehm sein. Aber durch Spannung ist das noch nicht vielen gelungen. Ich sehe es eher als Krimi :)
Dieses Buch würde ich jedem empfehlen, der aus deutsche Krimis steht. Eigentlich lese ich fast ausschließlich nur skandinavische Krimis - da kann auch 'Der Todeszauberer' nicht mithalten. Aber unter den deutschen Krimis auf jeden fall. Ich denke auch Freunde nicht deutschsprachiger Krimis sollten mal den Blick auf eine Leseprobe werfen :) Schönes Buch.


Kommentare

  1. Alles Liebe nachträglich zum Geburtstag!!! Ich hoffe, du konntest deinen Tag trotzdem ein wenig genießen, auch wenn du heute Früh schon wieder parat stehen musstet!
    LG
    Kathi

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  2. Vielen Dank :) Man ist es ja irgendwie gewöhnt :D Wäre nur gerne Essen gegangen, aber das ist immer schlecht, wenn man um sechs müde wird :D
    Aber ich habe meinen Tag genoßen ;) LG, Ronja

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